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wurde in den zwanziger Jahren für Stars entwickelt, die
sich ihren Traum von einer Idealfigur erfüllen wollten.
Das Prinzip ist einfach und entspricht einer Trennkost mit
extrem wenig Kohlenhydraten. Basis der Diät sind Hummer,
Shrimps, Fisch, mageres Fleisch und Geflügel. Besonders
exotische Früchte sollen reichlich und möglichst
roh genossen werden, weil deren Enzyme angeblich schlank machen.
Täglich werden nur 600 bis 800 Kalorien
aufgenommen, der Großteil davon in Proteinen. Der Eiweißanteil
steigt auf bis zu 60 Prozent der täglichen Energiezufuhr.
Bei einer ausgewogenen Kost beträgt er 25 bis 30 Prozent.
Vorteile der Hollywood-StarDiät
Die Hollywood-Diät ist relativ leicht durchzuführen,
weil nur wenige Lebensmittel auf dem Speiseplan stehen und
keine besonderen Regeln eingehalten werden müssen. Wegen
der kohlenhydrat- und energiearmen Kost purzeln die Pfunde
nur so.
Nachteile der Hollywood-StarDiät
Die Diät ist nicht nur wegen ihres hohen Eiweißanteiles,
sondern auch wegen der geringen Energiezufuhr nicht zu empfehlen.
Dem Körper wird eine Hungersnot vorgegaukelt, er reduziert
seinen Energieverbrauch. Wird wieder „normal“
gegessen, steht plötzlich zu viel Energie zur Verfügung.
Aus ihr bildet der Körper besonders leicht Fettpölsterchen,
um für die nächste Hungerphase gerüstet zu
sein.
Dieser Vorgang ist auch als „Jojo-Effekt“
bekannt. Darunter leidet vor allem die Seele, weil das erneute
Zunehmen als persönliches Versagen gewertet wird. Extremer
Verzicht führt zudem zu Heißhunger auf die verbotenen
Speisen.
Eine so energiearme und einseitige Kost kann
auch den Nährstoffbedarf nicht decken. Sie kann daher
nur kurze Zeit durchgeführt werden. Dass Enzyme aus Obst
das Abnehmen erleichtern, ist wissenschaftlich nicht gesichert.
Aufgrund der exklusiven Zutaten ist die Diät
sehr teuer. Richtiges Ernährungsverhalten wird nicht
gelernt, da die Kost sich von der üblichen zu sehr unterscheidet.
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