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Die moderne Stressforschung
ist sich sicher: Wer in unserer hektischen Welt zuviel Stress
hat und sich nicht wohl fühlt, lebt gefährlich.
Massiver Stress erhöht das Risiko
eines Herzinfarkts und beeinflusst unser Immunsystem
negativ.
Das Gefühl des „ Wohlfühlens“ ist so
alt wie die Menschheit. In den ältesten Hirnstrukturen
Liegt das Limbische System, das an der Entstehung von Gefühlen,
Lernprozessen im Langzeitgedächtnis beteiligt ist. Hier
liegt auch das Zentrum gefühlsbetonter Antriebe wie Angst,
Wut, Aggression, Ekel und Trauer. Und hier entsteht das, wonach
wir alle uns sehnen, das „Sich wohl fühlen“.
Stress kann aus alltäglichen Situationen entstehen Streit
mit dem Ehepartner, Druck vom Chef, Stau auf der Autobahn,
Jobverlust, Wetterschwankungen- alles Stressauslöser.
Treten sie auf, überschwemmt eine Welle aufputschender
Hormone (unter anderem Adrenalin und Cortisol) den Körper.
Da wir nur selten diesen Hormonschub durch körperliche
Aktivität abreagieren können. Richten sich die Auswirkungen
gegen uns. Unter Stress ausgeschüttetes Cortisol hemmt
das Immunsystem und bremst die Erholungsfähigkeit des
Körpers. Adrenalin beschleunigt Puls und Atemfrequenz.
Unter Dauerstress häufen sich Infekte und Magenprobleme,
Schlafstörungen und innere Unruhe folgen. Die Depressionsgefahr
wächst um bis zu 300 % das Herzinfarktrisiko vervierfacht
sich. Stress ist die größte Gesundheitsgefahr des
21. Jahrhunderts.
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